Meer des lebens

Ich stelle mir gerade das leben wie ein Meer vor,

auf dem wir unser Leben lang dahinfahren.

In dem all unsere Träume und Sehnsüchte,

wenn sie nicht erfüllt werden einfach so untergehen.

 

Ab und an legen wir am Ufer an um uns oder unser Leben

mit all dem zu füllen was wir auf hoher See nie bekommen.

 

Am Ufer treffen wir Menschen die uns eine Weile begleiten.

Bei der ersten Begegnung können wir nicht wissen ob uns diese

uns gut oder schlecht tun.

Erst nach einer gewissen zeit können wir das überhaupt beurteilen.

 

Am Ufer lernen wir unser leben kennen

auf hoher See haben wir die zeit das zu verarbeiten und

Für uns zu nutzen Kraft zu tanken.

 

Fehler sind dazu da das Leben besser zu verstehen

Wir beurteilen das, sehen dann ob es gut oder schlecht ist,

verarbeiten das  und legen es in eine Schublade.

 

Im Idealfall ist dann das ganze at akta gelegt.

Verarbeitet verdaut und dann sind wir bereit dazu wieder

Von neuem bereit zu sein unser Glück zu suchen.

 

Gerade schippere ich auf dem großen See herum.

Unsicher ob ich nun hier länger bleiben soll

oder doch wieder einmal das Ufer aufzusuchen.

 

Zu oft bin ich ans Ufer gefahren

Habe voller Zuversicht mich auf das neue eingelassen

Und bin hinterher tief enttäuscht mit der Einsicht

Das es wieder mal nicht richtig war

Traurig auf mein Boot gegangen ohne mich umzudrehen.

 

Jedes Mal hat mein Herz  eine weitere tiefe Wunde bekommen

Es tat immer mehr weh

und das weg legen dauerte immer länger.

 

Dieses Mal habe ich mir vorgenommen

Länger auf dem sicheren offenen Meer zu bleiben

Um dann wenn ich das Licht auf einer Insel sehe die

mir gefällt und tief in mich herein scheint

endgültig anzulegen.

 

Ob das nun in diesem oder in meinem nächsten Leben ist

Scheint mir total unwichtig.

 

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